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Waldmössingen: Uralt und doch auf der Höhe der Zeit

Waldmössingen ist der älteste Schramberger Stadtteil – er wurde urkundlich erstmals im Jahr 994 erwähnt. Die Spuren menschlicher Besiedlung reichen aber viel weiter zurück bis in das Jahr 3000 vor Christus. Überreste der römischen Vergangenheit sind auch heute noch sichtbar: Das im ersten Jahrhundert nach Christus von römischen Besatzungstruppen errichtete Kastell kann noch besichtigt werden. Ein kleines Museum nimmt die Besucher mit auf eine spannende Zeitreise.

Auge in Auge mit dem Lama
Die Römer sind eine der beiden Hauptattraktionen von Waldmössingen mit seinen 2100 Einwohnern. Daneben ist weit über die Ortsgrenzen hinaus das Tiergehege mit dem Erlebnis- und Schulbauernhof bekannt und ein Magnet für Besucher aus der gesamten Region. Ein Rundweg führt durch den idyllisch gelegenen, sieben Hektar großen Park. Dort kommt man den Tieren so nahe, dass man sie sogar streicheln und füttern kann. Neben Eseln, Pferden, Ziegen, Schafen oder Enten fühlen sich auch Lamas, Hochlandrinder und Damwild hier sichtlich wohl. In einer Voliere mit Ziervögeln zwitschert es immer fröhlich und lautstark. Auf dem daneben liegenden Abenteuerspielplatz mit Sportplätzen und Halfpipe ist dann noch jede Menge Freiraum zum herumtollen und -toben.

Bei den Lamas im Tiergehege

Mit dem Rad zum Kleinod
Auch nach der Eingemeindung und trotz der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung hat Waldmössingen seinen dörflichen Charakter und seine Selbstständigkeit bewahrt. Hier bewirtschaften Landwirte ihre Felder direkt neben prosperierenden Unternehmen. Gute Einkaufsmöglichkeiten und ein vielfältiges kulturelles Angebot machen Waldmössingen lebenswert. Die Hochebene rund um den Stadtteil ist mit gepflegten und gut ausgeschilderten Wander- und Radwegen hervorragend erschlossen, immer wieder laden reizvolle Kleinode wie Kapellen oder Feldkreuze zu einer kurzen Rast ein.